Wald und Forstwirtschaft

Wald im Obererreintal

Der Wald bedeckt weite Bereiche unseres Amtsgebietes zwischen der Münchner Schotterebene und den Gipfeln der Alpen. Er erfüllt wichtige landeskulturelle, wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Aufgaben sowohl für den einzelnen Waldbesitzer als auch für die gesamte Bevölkerung.

Regionales Beratungsangebot

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weilheim bietet kompetente Beratung für Waldbesitzer an zu Themen wie Waldpflege, sichere Waldarbeit und welche Baumarten auf welchen Standort passen.  

Ansprechpartner Forst

Unsere Aufgaben

Als Untere Forstbehörde sind wir zuständig für die hoheitliche und beratende Betreuung von über 113.000 Hektar Wald aller Waldbesitzarten in den Landkreisen Starnberg, Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen.

Auf der Grundlage des Bayerischen Waldgesetzes setzen wir uns für den Schutz, den Erhalt und die naturnahe Bewirtschaftung dieser Wälder ein. Wir wollen dabei kundenorientierter Dienstleister für den Privat- und Körperschaftswald sein und sind Ansprechpartner für alle Fragen zu Wald und Forstwirtschaft in unserem Amtsbereich.

Die Förderung der Forstwirtschaft und ihrer Selbsthilfeeinrichtungen, die Forstaufsicht und die Waldpädagogik als Bildungsauftrag sind wesentliche Aufgaben unserer Behörde.

Corona

Fragen und Antworten zur Land- und Forstwirtschaft

Auf einer zentralen Seite beantwortet das Ministerium wichtige Fragen zu den Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft, zum Beispiel:

Können Landwirte und Waldbesitzer weiter ihre normalen Tätigkeiten ausführen?
Ja, unter äußerster Vermeidung sozialer Kontakte. Das Mitführen eines Passierscheins o. Ä. ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Vorgaben zur Arbeitssicherheit.

Meldungen

Forstschäden-Ausgleichgesetz 2021
Beschränkungen des ordentlichen Fichten-Holzeinschlags auf 85 Prozent

Harvester im Wald

Foto: Florian Stahl, LWF

Waldbesitzer dürfen seit 23. April 2021 deutschlandweit nur noch 85 Prozent der regulären Fichten-Frischholzmenge ernten aufgrund einer Bundesverordnung. Diese gilt rückwirkend für das Forstwirtschaftsjahr 2021 ab dem 01. Oktober 2020 für ein ganzes Jahr.
Der Durchschnittshiebsatz berechnet sich aus den Jahren 2013 bis 2017. Die im letzten Herbst und Winter bereits geerntete Holzmenge ist im aktuellen Forstwirtschaftsjahr anzurechnen. Davon ausgenommen ist die Aufarbeitung von Schadhölzern durch Borkenkäfer oder Windwürfe.
Zudem sind Steuererleichterungen für private Waldbesitzer möglich.
Die Försterinnen und Förster der Bayerischen Forstverwaltung beraten Sie gerne bei Fragen zur Verordnung. Antworten zu häufig gestellten Fragen (FAQ) finden Sie auf der Seite zum Forstschäden-Ausgleichgesetz des Staatsministerium.  

Häufig gestellte Fragen (FAQ) - Forstschäden-Ausgleichsgesetz und HolzEinschlBeschrV2021 - Staatsministerium Externer Link

Försterfinder - Staatsministerium Externer Link