Waldschutzinformation zum Asiatischen Laubholzbockkäfer
Das Monitoring geht in die letzte Runde

ALB-Spürhund Arno ist noch ein weiteres Jahr auf Käfersuche

ALB-Spürhund Arno ist noch ein weiteres Jahr auf Käfersuche

Auch 2019 wurden keine weiteren Anzeichen von Asiatischen Laubholzbockkäfern in Murnau gefunden. Damit geht die Quarantäne in die hoffentlich letzte Runde, so dass sie Ende 2020 aufgehoben werden kann.

Seit 2017 wurden keine neuen Anzeichen des Asiatischen Laubholzbocks (ALB) mehr in Murnau gefunden. Damit ist die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Ausbruch relativ gering.
Da der ALB eine Entwicklungsphase von bis zu 3 Jahren vom Ei zum voll ausgebildeten Käfer hat, gilt es aber weiterhin wachsam zu bleiben.

Im Frühjahr 2020 werden daher noch einmal Pheromonfallen in die Bäume gehängt und Baumkletterer in die Bäume im Seewald und am Dünaberg geschickt, um nach Verdachtsmerkmalen wie Bohrlöchern oder Saftfluss zu suchen. Gefälltes Laubholz und Schnittgut, sowie auch der Jungwuchs im Wald werden weiterhin mit Spürhunden kontrolliert. Zudem werden alle Laubbäume in Wald und Garten von Spezialisten der LfL mit dem Fernglas in Augenschein genommen.

Auch Wald- und Gartenbesitzer in der Quarantänezone sind weiterhin angehalten, ihre Bäume und Gehölze alle 2 Monate auf Befallsmerkmale zu kontrollieren und die Regeln für das Verbringen von Laubholz einzuhalten.

Vollständige Entwarnung kann also erst gegeben werden, wenn bis Ende nächsten Jahres kein weiterer Käfer gefunden wird. Bis dahin stehen Ihnen die Ansprechpartner des AELF Weilheim und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft weiterhin zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Asiatischen Laubholzbockkäfer in Murnau