Holz

Herbstlicher Bergwald im Estergebirge

Holz wächst in unseren Wäldern kontinuierlich nach - in jeder Sekunde entsteht so etwa ein Kubikmeter Holz in Bayern.

Von den 246.640 Hektar (abgekürzt: ha) unseres Amtsbereiches sind über 113.400 ha mit Wald bestockt. Dies entspricht einem durchschnittlichen Bewaldungsprozent von 46 Prozent.
Der durchschnittliche Holzvorrat je Hektar Waldfläche beläuft sich auf zirka 308 Erntefestmeter (abgekürzt: Efm). Im gesamten Amtsbezirk steht ein Holzvorrat von stattlichen 35 Millionen Erntefestmetern.
Der Holzzuwachs beträgt nach den Erhebungen der zweiten Bundeswaldinventur im Flachland 11,2 Efm pro Jahr und Hektar Waldfläche und im Hochgebirge immerhin noch 7,1 Efm pro Jahr und Hektar. Das jährliche Nutzungspotential im Zeitraum bis 2017 liegt im Flachland bei rund 9 Efm pro Hektar und im Hochgebirge bei 7,3 Efm pro Hektar Waldfläche.

Meldungen

Phytosanitäre (pflanzengesundheitliche) Kontrollen

Mit internationalen Warentransporten können unerwünschte Käfer zu uns gelangen wie der Asiatische Laubholzbockkäfer oder Pilze wie der Pechkrebs. Holzlieferungen und Holzverpackungen werden auf die Einhaltung der phytosanitären Standards und Befall durch Schadorganismen überprüft.   Mehr

Schwerpunkte

Energie aus Holz

Holzfeuer

Foto: kbregulla/pixelio (www.pixelio.de)

Mit zunehmender Verknappung und Verteuerung fossiler Energiequellen ist Holz als erneuerbarer Energieträger wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Mittlerweile werden in Deutschland knapp 6 % des Wärmeverbrauchs aus Holz gedeckt. Zur Wärmegewinnung wird Holz sowohl als klassisches Scheitholz, aber auch in Form von Hackschnitzeln und Holz-Pellets eingesetzt. 

Das Holz aus unseren Wäldern ist nicht nur eine nachhaltige und CO2-neutrale Energiequelle. Es ist auch in der Aufarbeitung, beim Transport und bei der Lagerung äußerst umweltfreundlich. Zudem stärkt die Energieholzgewinnung die regionale Wertschöpfung und die Ertragssituation für die Waldbesitzer. Positive Erträge aus dem Wald sind die Voraussetzung für Investitionen in die Waldpflege sowie in den Umbau und die Stabilisierung der Waldbestände.

Weitere Informationen

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